Viele Aufträge scheinen klar, sind es aber nicht.
„Organisieren Sie bitte einen Workshop zum Bürokratieabbau.“
Arbeitsaufträge wie diese klingen sinnvoll. Und zunächst auch so klar, dass einem gar keine Rückfragen einfallen. Also macht man sich an die Arbeit: Konzipieren, Organisieren, Einladen.
Dabei kann noch Wesentliches offen sein!
Was genau soll erreicht werden: Ideen sammeln? Überflüssige Freigaben streichen? Oder einen konkreten Ablauf vereinfachen? Und wo endet eigentlich der eigene Einfluss (bzw. der des Auftraggebers)?
Das macht für die Vorbereitung einen großen Unterschied. Wer das erst beim Erarbeiten des Workshopkonzepts erfährt, fängt womöglich noch einmal an.
Diese Ehrenrunde können Sie sich sparen!
Probieren Sie es mit Ihrem nächsten Arbeitsauftrag aus
Probieren Sie es aus!
Der Clarity-Wheel-Denkdialog hilft Ihnen, einen Arbeitsauftrag durchzugehen und herauszufinden, welche Denkschleifen sich lohnen, bevor Sie Zeit in die Umsetzung investieren.
Bringen Sie einfach ein Projekt oder einen Auftrag mit, den Sie gerade auf dem Tisch haben. Er muss Ihnen dafür überhaupt nicht unklar erscheinen.
Wir laden Sie ein, den Denkdialog im Rahmen unseres Piloten auszuprobieren. Schreiben Sie uns an pilot@changepunk.com. Sie erhalten sofort den Link und den Pilotcode.
Vielleicht erspart Ihnen schon die erste Rückfrage wesentlichen Aufwand.
Zum Weiterlesen: Wie GenAI die Illusion von Klarheit verstärken kann
Heutzutage liegt bei einem erhaltenen Auftrag der nächste Schritt nahe: Man öffnet eine GenAI-Anwendung und schreibt: „Ich soll einen Workshop zum Bürokratieabbau vorbereiten.“
Die Antwort ist häufig ein plausibles Konzept: mit Übungen, Zeitplan, Moderationshinweisen und einer Vorlage zur Ergebnissicherung. Man lässt einzelne Punkte ausarbeiten, ergänzt Materialien und verfeinert den Ablauf. Das Ergebnis ist so detailliert wie überzeugend.
Dabei bleiben grundlegende Fragen leicht offen, etwa was genau erreicht werden soll (für wen), was der sinnvolle nächste (oder erste Schritt) sein kann und ob ein Workshop dafür das geeignete Mittel ist - und "welcher Workshop", was soll danach anders sein?
Im Dialog mit GenAI wird Planung oft immer genauer, während solche grundlegende Fragen ungeklärt bleiben. Genau darin liegt die Falle: Die Qualität der Anleitung kann darüber hinwegtäuschen, wie wenig der Auftrag bislang geklärt ist.
Auch GenAI kann Annahmen hinterfragen und bei der Klärung helfen. In der Praxis wird das aber selten genutzt. Stattdessen wird (implizit) nach Unterstützung beim erhaltenen Auftrag nachgefragt. Die KI-Antwort denkt in diese Richtung, in diesem Rahmen. Das klingt dann alles sehr überzeugend – doch es produziert (oft) eine Illusion von Klarheit.
Der Clarity-Wheel-Denkdialog soll helfen, früher anzusetzen: Unklarheit zu erkennen und Scheinklarheit zu vermeiden, bevor Sie unnötig Zeit und Arbeit in ein Vorhaben investieren. Im Dialog prüfen Sie, was zur gewünschten Wirkung beitragen kann und was möglicherweise entfallen darf. Auch das Zurückstellen oder Verwerfen einer ursprünglichen Idee kann ein gutes Ergebnis sein. Das spart Ihnen Arbeit – und Sie können andere durch Ihr vertieftes Verständnis beeindrucken.
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